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72-Stunden-Aktion 2019 „Die Mettendorfer"

Bei der nur alle 5 Jahre stattfindenden 72-Stunden-Aktion engagieren sich Kinder und Jugendliche drei Tage lang mit sozialen Projekten in ihren Gemeinden.

Rund 85.000 Teilnehmer in 3.400 Gruppen beteiligten sich auch wieder dieses Jahr bei der Aktion - nicht nur in Deutschland sondern auch in 45 internationalen Gruppen.

Die 72-Stunden-Aktions-Gruppe 2019 „Die Mettendorfer“ waren mit 30 Teilnehmern natürlich auch bei diesem Erlebnis dabei.

Offiziell ging es am Donnerstag-Nachmittag im Bitburger Haus der Jugend los mit der Vorstellung der Gruppe, der Bekanntgabe des Mottos „Mettendorfer Walderlebnis“ und der Aufgabenvergabe.

Die Aufgabenbeschreibung war:
    - Gestaltung eines Geocaching-Parcours
    - Wieder-in-Standsetzung des Barfußpfades
    - Gestaltung einiger Walderlebnis/Mitmach - Stationen entlang des vorhandenen Wald- und Naturlehrpfades
und falls noch Lust und Zeit vorhanden ist noch die Zusatzaufgaben:
    - Wieder-in-Standsetzung des Wassertretbeckens
    - Bau einer Relax-Liegebank bei der Grillhütte

Alle Aufgaben, auch die Zusatzaufgaben wurden in den erlaubten 72 Std. pünktlich und mit viel Eifer und Spaß zielstrebig gelöst.

Traktoren, Frontlader, Bagger, Seilwinde, Mischmaschine, Motorsägen, Stromgenerator, Zelte, Bierstand, Hüpfburg, Verpflegung und vieles mehr waren plötzlich da, wenn es gebraucht wurde.

Für die Walderlebnis/Mitmach-Stationen entlang des vorhandenen Wald- und Naturlehrpfades wurden in schweißtreibender Arbeit und mit vielen Händen aus Holzstämmen hergestellt:
    - eine Balancier-Treppe
    - eine Kugel-Rollbahn
    - ein Kriechtunnel
    - und ein Fahrradständer an der Grillhütte

Ebenso ein LKW voll Hackschnitzel, eine Liege-Bank und Kuchenspenden wurden in kürzester Zeit organisiert.

Aber das Wichtigste waren jedoch die vielfältigen Ideen zur Umsetzung der einzelnen Aufgaben, insbesondere die sehr kreative Gestaltung des Geocaching-Parcours „Die Werwölfe vom Hinkelberg".

Aktions-Pate Rudi Willems vom Eifelverein Mettendorf-Sinspelt dankte bei der Abschlussfeier ganz besonders Dieter Heuser für seinen 3-tägigen Einsatz mit seinen Maschinen,
und Förster Thorsten Hubertus für seine Hilfsbereitschaft, die Motorsägen-Einsätze und Ratschläge.
Ebenso ging der Dank an Andrea Ludwig mit ihrem DRK-Team,
den Gewerbe-Betrieben für ihre Spenden, den Essenspendern, den Eltern und Kuchenspendern, dem Jugendorchester Mettendorf und allen weiteren freiwilligen Helfern, ohne die alles so nicht machbar gewesen wäre.

Zuletzt aber erging das größte Lob an die eigentlichen Akteure:
Die Kinder und Jugendliche der 72-Stunden-Gruppe allen voran die Organisatoren:
Lena, Elisabeth, Tobias, Thomas, Olli, Jan und Selina.
„Euch hat der Himmel geschickt“

 

Bilder: Rudi Willems