Nachlese zur Wanderung um Idar-Oberstein vom 06. – 08. Oktober 2107


Traumschleifen – Wanderungen im Hunsrück und an der Nahe.
Der Eifelverein, Ortsgruppe Mettendorf Sinspelt unternahm vom 06. – 08. Oktober eine Vier-Traumschleifenwanderung sowohl im Hunsrück als auch an der Nahe in Angriff. Dazu hatten die Wanderführer Alwine Stockemer und Evi Mai eingeladen. Wegen Erkrankung von Frau Stockemer übernahm dann Reinhold Hoffmann die Wanderführungen.
Gut gelaunt trotz Nieselregen starteten die Teilnehmer erwartungsvoll und mit Hoffnung auf besseres Wetter als erstes nach Herrstein, einem wunderschönen altertümlichen Ort. Von dort starteten wir die Traumschleife „Mittelalterpfad“. Dieser wurde 2010 als schönster Wanderpfad Deutschlands gekürt. Nach Durchwanderung dieser Strecke auf schmalen Pfaden entlang an Felsen und Gewässer, konnten wir dieser Auszeichnung nur zustimmen.
Nach Übernachtung im Hotel Opal, mit wunderschönen Aussichten auf die Stadt Idar-Oberstein ging es zu einer Teilstrecke der Traumschleife „Edelsteinschleiferweg“. Der Höhepunkt dieser Wanderung war die Besichtigung des einzigen noch freigegebenen Edelsteinbergwerkes in Europa. Sehr beeindruckend, unter welchen mühsamen Arbeitsbedingungen die kostbaren Edelsteine aus dem Fels gemeißelt wurden, um dann als Schmuckstücke auf der ganzen Welt zu glitzern.
Gegen Mittag wurde dann die Traumschleife „Rund um die Kama“ in Angriff genommen. Eine Wanderung zwischen steilen Felsen immer in Sichtweite der dort fließenden Nahe, auf engen Pfaden durch ein Naturschutzgebiet mit kleinen Anstiegen, die mit wunderschönen Aussichten belohnt wurden.
Zur unserer nächsten Traumschleife „Frau Holle“ fuhren wir nach Reinsfeld, mit einem kleinem Abstecher zum Bauernmarkt in Hermeskeil. Eine Felsformation zu Beginn der Wanderung, in deren Spalten nach germanischem Volksglauben, die Augen der Frau Holle zu sehen sein. Nach einem Anstieg ging es einige Kilometer durch einen wunderschönen, fast mystischen, wechselhaften, oft naturbelassenen Märchenwald. Wieder im Tal der Osterbach wartete die nächste Überraschung. Dort sind wieder Biber heimisch geworden und haben eben dort ihre Dämme gebaut, sodass ein riesiges Biotop entstand.
Gut gestärkt in froher Runde und mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen ging es dann auf den Heimweg nach Mettendorf. Fotos von Hoffmann/Clerf.